Raumfahrt war einmal reine Grundlagenforschung, der Drang, das Wissen über unsere Welt und ihre Entstehung zu erweitern. Investor war einzig der Staat, der diese enormen Kosten schultern mußte. Heute ist bereits ein großer Teil der Flüge zur Internationalen Raumstation kommerzieller Natur. Verschiedene Privat-Unternehmen lassen dort für neue Produkte forschen oder produzieren. Basen im All, von denen Satelliten positioniert und gewartet werden, sind bereits in Planung. Gleich drei Anbieter gibt es für kommerzielle Raumflüge, die auch Angebote für Mondfähren planen, darunter die Gründer von Tesla, Elon Musk, und Amazon, Jeff Bezos. Arthur Landwehr über Fabriken im Weltall

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48°8' Nord - das ist der Breitengrad, auf dem München liegt. Für den Podcast "Breitengrad" gilt: kein Ort zu weit, kein Thema zu abgelegen, keine Reise zu beschwerlich. Von Tromsö bis Sydney, von Novosibirsk bis Bogota - die Korrespondenten des Bayerischen Rundfunks berichten aus der ganzen Welt. In halbstündigen Auslandsreportagen über fremde Kulturen und Länder - anregend, authentisch, anders.
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Folge vom 21.05.2021Fabriken im Weltall - Raumfahrt wird zunehmend zum großen Geschäft
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Folge vom 21.05.2021Ohne Wahrheit keine Veränderung - Ein Jahr nach dem Mord an George FloydAm 25. Mai 2020 wurde in Minneapolis der Afroamerikaner George Floyd bei einem Polizeieinsatz getötet. Der gewaltsame Tod des 46jährigen hatte nicht nur in den USA landesweite Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus ausgelöst. Die Proteste, die Gewalt und die Debatte über Rassismus waren für viele Amerikaner verstörend. Sie kamen vermutlich aber für niemanden überraschend. Mittlerweile hat das Gericht von Minneapolis den Ex-Polizisten Derek Chauvin schuldig gesprochen. Das grundsätzliche Problem bleibt dennoch. Und damit auch die schwierige Auseinandersetzung zwischen dem neuen, liberal ausgerichteten und dem alten, vom Rassismus geprägten Amerika. Torsten Teichmann über den problematischen Umgang mit der Geschichte des Rassismus in den USA.
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Folge vom 15.05.2021Mit Apps und Atomkraft - Finnlands Kampf gegen KlimawandelDie Ziele sind denkbar hochgesteckt: bis 2029 will Finnland komplett aus der Kohleenergie aussteigen und bis 2035 klimaneutral werden. Smarte IT-Lösungen sowie alternative Energiegewinnung sollen dabei helfen. Gleichzeitig setzt das Land aber auch auf Atomkraft - für die Finnen kein Widerspruch. Christoph Kersting über Finnlands Kampf gegen den Klimawandel.