Fast überall auf der Erde geht die Biodiversität zurück. Mit der Convention on Biological Diversity (CBD) der UNO werden seit 1988 von Forschenden Wege gesucht, die vorhandene biologische Vielfalt der Erde zu schützen. Biodatenbanken weltweit versuchen dem Verlust der biologischen Vielfalt entgegenzusteuern und sammeln Pflanzenbestandteile, Samen und Gene für die Zukunft. Wie genau kann man Pflanzenbestandteile, Samen und Gene aufbewahren? Welche unterschiedlichen Möglichkeiten gibt es?Gestaltung: Susanne Lettenbauer. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 27. 01. 2025

Bildung
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Hier finden Sie Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen - breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autor: innen verbinden Expertise mit Alltagserfahrung, sowie Hintergrundwissen mit Reflexion. Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Astrid Schwarz, Alexandra Augustin, Ute Maurnböck. Produktion: ORF Mediencampus Wien. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg
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Folge vom 30.01.2025Biodatenbanken (1)
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Folge vom 30.01.2025Biodatenbanken (2)Seit 2003 gehört das britische Kew Gardens zum UNESCO Weltkulturerbe. Die 1759 angelegte Gartenanlage diente von Anfang an als Sammelstelle für verschiedenste Pflanzen und Samen. Der Erhalt der biologischen Vielfalt steht im Mittelpunkt der Arbeit von Kew, angefangen bei den weltweit führenden wissenschaftlichen Sammlungen mit über 8,5 Millionen Objekten bis hin zur Aufgabe, die weltweite Pflanzen- und Pilzvielfalt zu dokumentieren und zu verstehen.Es ist das führende Forschungszentrum für Pflanzenwissenschaften in Großbritannien, unterstützt bei der Bewältigung globaler Umweltprobleme wie Klimawandel und Artenverlust. Gestaltung: Susanne Lettenbauer. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 28. 01. 2025.
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Folge vom 30.01.2025Biodatenbanken (3)Statt die natürlich vorkommende Vielzahl von Getreide-, Reis- oder Hirsesorten zu nutzen, beschränkt man sich im globalen Handel und bei der Züchtung auf wenige Sorten. Dinkel, Einkorn, Ur-Roggen, Kamut oder Emmer sind alte Getreidearten, die gerettet wurden und immer mehr an Bedeutung gewinnen. In traditionellen Streuobstwiesen haben sich alte Obstsorten erhalten, die sich besser an Klimaschwankungen anpassen können. Trotzdem gibt es kaum eine Handvoll unterschiedlicher Äpfel oder Birnen im Supermarkt. Die Zahl der genutzten Medizin- und Gewürzpflanzen kann nur geschätzt werden. Hier sollen von den 422.000 Blütenpflanzen, laut FAO (Food and Agriculture Organisation of the United Nations) weltweit nur zwischen fünf und zwölf Prozent Verwendung finden. In Linz befindet sich Österreichs größte Genbank für Getreide, Bohnen, Heil- und Wildkräuter. Gestaltung: Susanne Lettenbauer. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 29. 01. 2025.