In der Silvesternacht sind wieder Einsatz- und Rettungskräfte gezielt angegriffen worden. In Berlin zählte die Polizei 35 verletzte Beamte. Frank Flake, Vorsitzender vom Berufsverband Rettungsdienst, ist skeptisch gegenüber härteren Strafen. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex fordert er, den Strafrahmen konsequent auszunutzen.
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Topthemen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport: Wir ordnen ein, wir klären auf, wir bohren nach. "SWR Aktuell Im Gespräch" - das sind Interviews mit Menschen, die etwas zu sagen haben.
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Folge vom 02.01.2026"Ich glaube nicht, dass sich die Menschen ändern": Warum Angriffe auf Rettungskräfte nicht aufhören werden
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Folge vom 02.01.2026Preise im Wirtshaus: Was die niedrigere Mehrwertsteuer bringtDas neue Jahre könnte Essengehen im Restaurant preiswerter machen. Denn die Mehrwertsteuer auf Speisen ist von 19 auf sieben Prozent gesenkt worden. DEHOGA-Präsident in Rheinland-Pfalz Gereon Haumann bezeichnet diese Maßnahme im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich als wichtig und richtig. Ob Gäste davon profitieren werden, ist unklar.
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Folge vom 02.01.2026Brand in Bar in Crans-Montana: Warum mussten 40 Gäste sterben?Es ist eine der schlimmsten Tragödien in der Geschichte der Schweiz, sagt Bundespräsident Guy Parmelin. Nach dem Brand in einer Bar in Crans-Montana mit etwa 40 Toten läuft die Suche nach der Ursache für die Tragödie. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich schließt Schweiz-Korrespondent Steffen Wurzel zwei Möglichkeiten aus.
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Folge vom 01.01.2026Durchatmen für das Auerhuhn: Die bedrohte Vogelart hat sich im Nationalpark Schwarzwald gut erholtDas Auerhuhn ist eine in Deutschland vom Aussterben bedrohte Tierart. Im Nationalpark Schwarzwald hat sich der Bestand der Hühnervögel im abgelaufenen Jahr leicht erholt. Ranger Urs Reif freut sich. Der Naturschutzbiologe führt den Erfolg auf den Notfallplan Auerhuhn zurück, der seit 2022 umgesetzt wird. In SWR Aktuell erklärt Urs Reif dieses Schutzkonzept: "Wir haben diesen Notfallplan gemeinsam mit dem Landesumweltministerium entwickelt. Dafür passen wir die Jagdbestimmungen an und sperren auch mal Wanderwege. So sorgen wir dafür, dass der Lebensraum ruhig ist." Dadurch kann sich das Auerhuhn in seinem natürlichen Lebensraum ausbreiten und vermehren. Insgesamt stehen dafür 120 Hektar Fläche zur Verfügung. Das ist so viel wie 170 Fußballfelder. Auch als Besucher des Schwarzwalds können wir etwas für das Auerhuhn tun. Also nicht einfach die Wege verlassen, eine Regel, die nicht nur im Nationalpark gelten sollte. "Man ist einfach ein bisschen gefordert, sich mal Gedanken zu machen und den Naturraum einfach nur für sich selbst zu nutzen, sondern zu sehen, dass auch andere Lebewesen diesen Raum nutzen – und zwar Hauptsächlich. Es würde mir ja auch nicht gefallen, wenn jemand in Schneeschuhen frühmorgens durch mein Schlafzimmer läuft", sagt Ranger Urs Reif im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Moritz Braun.